ie Clausthaler Marktkirche zum Heiligen Geist wurde 1637–42 während des Dreißigjährigen Krieges erbaut und 1689 erweitert. Ihre 1610 errichtete Vorgängerin war während eines Stadtbrandes 1634 vernichtet worden. Den Bau der barocken Marktkirche bezahlte die Berghauptmannschaft, weil die Bergleute trotz des Krieges reiche Ausbeute erarbeiteten.
Mit 57×36 m² Fläche und 17.086 m³ umbautem Raum ist die dreischiffige Hallenkirche, die fünf Seitenkapellen hat, Mitteleuropas größte Holzkirche. Das Bauwerk besteht fast ganz aus Harzer Fichte; nur die tragenden Bodenschwellen sind aus Eiche.
2.000 Menschen finden in diesem Gotteshause Platz. Es ist der Mittelpunkt Clausthals und ein Baudenkmal ersten Ranges.
Heute ist diese Kirche beschädigt und einsturzgefährdet. Seit 2001 wird sie repariert und Notsicherungen werden durchgeführt. Herr Pfarrer Martin Henzelmann† stieß einen mehrjährigen Sanierungsplan an, dessen Bauabschnitte seit 2004 abgearbeitet werden.
Mindestens 10 Mio. € werden die Arbeiten kosten. Soviel Geld kann die Clausthaler Kirchengemeinde nicht aufbringen. Öffentliche und kirchliche Gelder sowie von Stiftungen fließen, hängen aber oftmals von der Eigenfinanzierung ab. Das Ziel des Fördervereines für den Erhalt der Clausthaler Holzkirche ist, die Clausthaler Kirchengemeinde dabei zu unterstützen, ihren Anteil an der Finanzierung aufzubringen.
Der Erhalt der Kirche ist selbstverständlich eine Aufgabe der Kirchengemeindemitglieder, der Lutheraner und der Clausthaler.
Wir wenden uns wie die Kirchengemeinde an die Einwohner Clausthal-Zellerfelds, denen die Marktkirche ein Wahrzeichen ihrer Stadt ist. Sie ist ein herausragendes Beispiel der Kirchenarchitektur und als Baukunstwerk Teil unserer Geschichte. Stil und Atmosphäre unserer Heimat gestaltet sie mit. Deshalb wenden wir uns auch an Gäste und ehemalige Clausthaler.
Bitte beteiligen Sie sich am Erhalt der Clausthaler Marktkirche. Sie können dem Förderverein beitreten und/oder spenden. Klicken Sie auf das rote Wort und drucken Sie ein Antragsformular aus (PDF-Datei, 13 kB). Jahresbeitrag mindestens 25 €. Hier ist die Satzung (PDF-Datei, 45 kB).